Allergie

Heuschnupfen durch Blütenpollen

Frau mit Blütenpollen Allergie

Viele Menschen denken, daß jeder Blütenpollen Allergie verursacht. Dies mag in einigen Fällen stimmen. Die meisten Menschen die eine Überempfindlichkeit gegenüber Blütenpollen zeigen und über Schnupfen in der Blütenpollen-Zeit sprechen meinen aber eine ganz bestimmte Art von Blütenpollen. Diese Blütenpollen werden nicht als Nahrungsergänzungsmittel angeboten.

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Blütenpollen:

Was haben Bienenpollen mit Heuschnupfen zu tun?

Viele Menschen denken, daß jeder Blütenpollen Allergie verursacht. Dies mag in einigen Fällen stimmen. Die meisten Menschen die eine Überempfindlichkeit gegenüber Blütenstaub zeigen und über Schnupfen in der Pollenzeit sprechen meinen eine ganz bestimmte Art von Blütenpollen. Diese Pollen werden nicht als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Blütenpollen:

Die erste Art ist der anemophile Blütenstaub (Windblütigkeit auch Anemogamie). Dieser Blütenstaub wird meistens direkt mit dem Begriff Blütenpollen assoziiert. Die anemophilen Pollen werden vom Wind getragen und zerstreut. Sie lösen die allergischen Schnupfen- Reaktionen zur Pollen-Saison aus.

Bienen sammeln diese Art von Pollen überhaupt nicht. Bienen sammeln nur den Besten Blütenstaub aus Abermillionen von Körnern, die in der Natur frei vorhanden sind. Das tun sie selbst dann, wenn sie eine lange Reise vor sich haben und dafür erstmal kilometerweit weg vom Bienenstock fliegen müßen.

Die zweite Art des Blütenstaubs ist der entomophile Blütenstaub. Also Blütenstaub von Pflanzen, die sich in Ihrer Fortpflanzung an die Bestäubung durch Bienen angepasst haben. Mit diesem Blütenpollenstaub bestäuben die Bienen nämlich die weiblichen Blütenteile. Entomophile Blütenstaubkörner enthalten mehr Nährstoffe und nur Sie werden als Nahrungsmittel durch den Menschen verwendet. Mit diesen Blütenpollen können auch anemophilen Blütenstaub Allergien behandelt werden.  (Nach Absprache mit Arzt oder Heilpraktiker)

Der Blütenstaub wird während des Sammelvorgangs von der Biene mit Enzymen angereichert und zu dem geformt, was wir im Geschäft als Blütenpollen kaufen können.

Blütenstauballergien werden häufig deswegen ausgelöst, weil die vom Wind getragenen Anemophilen Blütenstaubkörner klebriger sind als die Entomophilen. Die allergischen Reaktionen werden in den meisten Fällen durch diese frei fliegenden Pollen ausgelöst. Die Bienen-Blütenpollen stellen eine Möglichkeit zur Heilung dieser allergischen Symptome dar. Als Allergiker sollte man bei der Behandlung seiner Allergie vorsichtig vorgehen und nur geringe Mengen davon zu sich nehmen. (Nach Absprache mit Arzt oder Heilpraktiker)

Diese Form der Blütenpollen-Therapie wird bereits seit vielen Jahren praktiziert und kann in der Beseitigung von Pollen-Allergien sehr wirkungsvoll sein. Über einen Zeitraum von mindestens sechs Wochen vor der Pollen-Saison nimmt der Patient eine kleinere Dosierung von Bienenpollen zu sich. Stufenweise wird die tägliche Ration erhöht, bis die individuelle Höstgrenze erreicht ist. Durch diese stufenweise Anpassung des Immunsystems gewöhnt sich der Körper langsam an den späteren Einfluss. Das Ergebnis ist ein gestärktes Immunsystem, welches  durch die ruhige Annäherung auf die Überempfindlichkeitsreaktionen verzichtet. Manche Patienten erreichen durch diese Behandlung sogar eine dauerhafte Heilung ihrer Allergie-Sympthome. Für Leute mit Bienenallergie kommt die Bienenblütenpollen-Allergie nicht in Frage!

Um Allergien durch Desensibilisierung zu behandeln sollte man auch sichergehen, die richtigen Pollen zu sich zu nehmen. Blütenpollen sind nicht gleich Blütenpollen. Qualitativ gesehen gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Erzeugern und der Herkunftsregionen. Die Reinheit des Blütenstaubs hängt u.a. damit zusammen in welchem Umfeld die Bienen sie gesammelt haben.

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