Blütenpollen

Unverträglichkeiten beim Verzehr von Pollenprodukten

Überempfindlichkeit gegen Blütenpollen

Bei empfindlichen Personen können Beschwerden durch den Genuß von Blütenpollen auftreten. Eine Überempfindlichkeit lässt sich umgehen, sofern man nicht gänzlich auf den Verzehr verzichten möchte. Durch eine andere Darreichungsform kann in vielen Fällen eine höhere Verträglichkeit erreicht werden.

Abneigungen gegenüber Geschmack und Geruch

Getrocknete Blütenpollen können je nach Zusammensetzung etwas bitter schmecken. Je nach Saison und Zusammensetzung können sie nach getrockneter Wiese oder Heu riechen. Bei empfindlichen Personen kann dieser Geruch und Geschmack zu einem Gefühl von Abneigung oder gar Übelkeit führen. Betroffene Personen die trotzdem Blütenpollen konsumieren möchten können ihn mit Honig oder in Form von Bienenbrot (Perga) aus der Wabe einnehmen, um die Verträglichkeit zu erhöhen.

Leichtes Bauchweh

Die Einnahme von größeren Mengen Blütenpollen kann zu leichten Bauchschmerzen führen. Der Magen reagiert natürlicherweise auf den Pollen mit stärkerer Verdauungsarbeit, was dann in einzelnen Fällen als leichte Bauchschmerzen empfunden werden kann. Bei der gewöhnlichen Einnahme in kleineren Mengen von bis zu einem Eßlöffel ist mir eine solche Verdauungswirkung nicht bekannt.

Entstehende Blähungen

In seltenen Fällen können durch den Pollenverzehr auch Darmbeschwerden wie Blähungen auftreten. Diesem Vorgang kann entgegengewirkt werden indem die Menge an eingenommenen Blütenpollen verringert wird. Da Blütenpollen ein reines Naturprodukt sind kann die genaue Zusammensetzung der Inhaltsstoffe varrieren. Man kann außerdem Pollen von anderen Quellen probieren, da die Verträglichkeit hierbei wieder ganz anders sein kann.

Durchfall

In Büchern habe ich von Fällen gelesen, bei denen der Verzehr von Pollenprodukten zu Durchfall geführt hat. Mir persönlich ist kein derartiger Fall bekannt. Falls Durchfall auftritt lässt sich diesem Vorgang aber leicht entgegenwirken, indem man die eingenommene Menge verringert oder gleichzeitig Ballaststoffe wie Leinsamen einnimmt. So lassen sich derartige Überempfindlichkeitsreaktionen normalerweise leicht in den Griff bekommen.

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