Natur

Wie funktioniert die biologische Fortpflanzung bei Blüten?

Fortpflanzung bei Blumen

Die Fortpflanzung erfolgt stets nach einem denkbar einfachen Prinzip. – Es gibt immer einen gebendenen (männlichen) und einen empfangenden (weiblichen) Partner. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach und gilt für viele blühende Pflanzen. Aufgrund der Vielzahl an Variationsmöglichkeiten unter den verschiedenen Arten sind die möglichen Kombinationen sehr unterschiedlich.

Fortpflanzung erfolgt stets nach dem gleichen einfachen Prinzip

Vermehrung findet bei Pflanzen entweder sexuell durch Bestäubung oder asexuell durch vegetative Fortpflanzung statt. Bei der bestäubenden Fortpflanzung gibt es immer einen gebendenen (männlichen) und einen empfangenden (weiblichen) Partner. Das Prinzip ist einfach und gilt für die meisten blühenden Pflanzen. In den Staubbeuteln der Pflanzen werden die männlichen Pollen und im Griffel die weiblichen Eizellen gebildet. Aufgrund der Vielzahl an Variationsmöglichkeiten unter den verschiedenen Arten können die möglichen Kombinationen sehr unterschiedlich sein.

Der männliche Teil der Blüte

Streng genommen ist ein Pollenkorn eine Spore und noch nicht die eigentliche männliche Geschlechtszelle. Ein Pollenkorn enthält jeweils zwei Kammern mit einfachen Geschlechtszellen. (Einfacher Chromosomensatz) Das Pollenkorn selber ist ein Transportbehälter für diese beiden Geschlechtszellen. (Keimzellen)

Der weibliche Teil der Blüte

Die Fruchtblätter bilden den weiblichen Teil. Sie beeinhalten die Samenanlagen, welche die weibliche Eizelle entwickeln. (Oozyte)

Die Bestäubung

Das Pollenkorn landet auf der Narbe einer Blüte. Dies nennt man Bestäubung. Aus dem Pollen erwächst ein Pollenschlauch, der d ie beiden männlichen Keimzellen durch Narbe und Griffel bis zum Zentrum, dem Fruchtknoten bringt.

Die Befruchtung

Während der Befruchtung verschmelzen die weibliche und die weibliche Keimzelle miteinander. Daraus entwickelt sich ein Embryo. Dieser Embryo wird in einen Samen eingehüllt. Manche Pflanzen bilden weitere Hüllen um ihre Samen herum.  Das sind die Früchte. Früchte können natürlich erst nach erfolgreicher Befruchtung ausgebildet werden.

Besondere Arten biologischer Fortpflanzungen

Manche Pflanzen nutzen eigenen Blütenpollen zur Bestäubung ihrer Narbe. Dazu zählen beispielsweise die Gerste und der Weizen. Diese Art von Selbstbestäubung hat den Vorteil, dass sich auch in kargen Gebieten aus einer einzigen Pflanze eine größere Population entwickeln kann.

Doch die meisten Pflanzen sind Fremdbestäuber. Sie lassen ihre Blütenpollen durch Wind oder Insekten auf andere Pflanzen übertragen. Fremdbestäubung hat den großen Vorteil, dass die Gene durchmischt werden. So können neuartige Kombinationen entstehen, die den Nachkommen möglicherweise bessere Eigenschaften verleihen können. Fremdbestäubte Pflanzen sind unter anderem beispielsweise der Mais, Raps, Roggen und die Sonnenblume.

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