Bienen

Hilfe bei Varroamilben Befall

Bei Varroamilben Befall können Imker die Schädlinge bekanntermaßen mit Ameisensäure-Behandlung eindämmen. Die Verdunstungskonzentration der verdampfenden Ameisensäure wird dabei wesentlich von der Außentemperatur bestimmt. Deswegen muß die Temperatur mindestens 12°C betragen. Kalte Nächte können diese Mindesttemperatur schnell unterschreiten. Deswegen sollte man für die Behandlung noch schnell die verbliebenen warmen Tage nutzen, bevor die kalten Herbstnächte wiederkommen.

Die Behandlung mit Ameisensäure

Bei Varroamilbenverfall lässt sich mit Ameisensäure gegensteuern. Für die Behandlung mit Ameisensäure nimmt man die 60-prozentige Ameisensäure (AS), eine Schutzbrille, Säureschutzhandschuhe und einen passenden Verdunster. Dann man bringt den Verdunster auf der Propolismatte an. Diese Maßnahme ist wichtig, damit keine  Biene in direkten Kontakt mit der Ameisensäure kommt. Wenn man den Verdunster in Position gebraucht hat braucht man nur noch den Deckel zu schließen und abzuwarten, bis die Ameisensäure vollständig verdunstet ist. Dieser Vorgang kann primär abhängig von der vorherrschenden Temperatur einige Zeit dauern.

Varroawetter

Hilfreich ist die Seite Varroawetter vom Dienstleistungszentrum „Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz“. Nach der Eingabe der Postleitzahl kann dort der eigene Bienenstandort gesucht und anschließend die gewünschte Behandlungsmethode ausgewählt werden. Im nächsten Schritt wird ausgewertet, wie die Chancen auf eine gute Durchführung stehen und ob der gegewärtige Zeitpunkt passt oder nicht.

Zusätzlich zur Einschätzung von Varroawetter muss man dann natürlich immernoch das Mikroklima am Bienenstand selbst berücksichten. Herrscht am Aufstellungsort Schatten? Gibt es Nebel, Südhanglage etc.? Wenn alles im grünen Bereich ist sollte man keine Zeit verlieren, bevor die kalten Herbstnächste wiederkommen. Für eine Behandlung ist es höchste Zeit, damit die Bienenvölker gestärkt der Winterzeit entgegensehen können.

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