Blütenpollen

Blütenpollen Verdauung

Pollen Verdauung

Der richtige Zeitpunkt für den Verzehr von Blütenpollen

Blütenpollen sollten möglichst nicht direkt zusammen vermischt mit den Hauptmahlzeiten eingenommen werden. Besser ist es den Pollen zwischendurch zu sich zu nehmen. Dan n sind die Verdauungsorgane besonders aufnahmefähig. Ein leichtes Hungergefühl ist dafür ein gutes Anzeichen.

Empfohlene Einnahmemenge

Ungefähr 20 Gramm täglich reichen aus, um Mangelerscheinungen in unserem Organismus auszugleichen. Werden Pollenkörner gegessen sollte idealerweise auf eine gute Verspeichelung durch längeres und intensives Kauen geachtet werden.

Verdauung von Blütenpollen

Kauprozeß

Unser menschlicher Verdauungsprozeß beginnt im Mund mit dem Kauen. Bestimmte Enzyme, die im Speichel vorhanden sind beginnen zu wirken. In der Nahrung enthaltene Stärke und Einfachzucker werden aufgespalten. Nach dem Schlucken kneten die Muskeln der Speiseröhre die Nahrung weiter.

Verdauung im Magen

Wenn die Nahrung den Magen erreicht wird sie weiter intensiv geknetet. Gewöhnliche Speisen verlassen den Magen ungefähr wieder nach drei bis fünf Stunden. Zur Verdauung produzieren Magendrüsen Enzyme, Magensäfte und Schleim, die veranlaßen dass beispielsweise der Vitamin B12 ins Blut gelangt. Das Pepsin verdaut tierische Proteine und Renin (Labenzym) zersetzt Milchprodukte. Zugleich wird vom Magen Salzsäure produziert, welche Nahrungsbestandteile auflöst und überdies für einen ausgeglichenen Säuregehalt sorgt.

Verdauung im Darm

Wenn die Nahrung den Magen passiert und in den Dünndarm gelangt wird der Verdauungsprozeß vollendet. Hier findet die Aufnahme unserer Nährstoffe statt. Durch das durch die Gallenflüssigkeit und den Saft der Bauchspeicheldrüse verursachte alkalische Milieu wird die Absorption der Nährstoffe eingeleitet. Insgesamt braucht der übriggebliebene Speiserest ungefähr 12 Stunden, um die letzte Etappe, den Dickdarm zu erreichen.

Unverdauliche Pollenkörner

Man hat im Kot Pollenkörner gefunden, die nahezu unverändert aussahen. Eine Verdauung hat somit mutmaßlich nicht stattgefunden. Die Hülle von Pollenkörnern enthalten Keimöffnungen oder Häutchen, die molekulare Stoffe hindurchlassen. Verdauungssäfte gelangen so in das Polleninnere und können Nährstoffe der Pollenkörner hinauswaschen.

Das einfachere Verdauungssystem der Bienen zeigt, dass die Hüllen der Pollenkörner im Verdauungsprozeß nahezu unverändert ausgeschieden werden. Der Zellinhalt fehlt jedoch weitgehend. Diese Beobachtung legt nahe, dass das weitaus komplexere Verdauungssystem des Menschen die Vitalstoffe aus den Pollenkörnern ebenfalls voll aufnehmen kann.

Pollenkörner für eine optimale Verdauung vorbereiten

  • Zerkauen der Pollen
    Durch den Kauprozeß, das Zermahlen und den entstehenden Speichel findet die erste Verdauungsstufe statt. Diese Vorbereitung hilft dem Organismus dabei die wertvollen Vitalstoffe aus den Pollenkörnern zu lösen und weiterzuverarbeiten.
  • Zermahlen von Blütenpollen
    Wer sich das Zerkauen von Pollenkörnern ersparen möchte, indem er die Pollenkörner beispielsweise mit einem Mörser zermahlt, wird höchstwahrscheinlich nur die Pollenklumpen selbst auflösen. Die mikroskopisch kleinen Pollenkörner bleiben dadurch wahrscheinlich weitgehend unverändert.
  • Milchsäuregärung
    Blütenpollen können nach einer erfolgten Milchsäuregärung verzehrt werden. Die entstandenen biochemischen Reaktionen erleichtern dem Organismus eine optimale Aufnahme der Inhaltsstoffe.
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