Bienenprodukte

Ernteverhältnis von Bienenprodukten

Ein gesundes Bienenvolk produziert in einem Jahr ungefähr fünfhundert mal mehr Honig als Wachs. Die genaue Zahl ist selbstverständlich vom Bienenvolk und den äußeren Umständen abhängig. In der folgenden Infografik habe ich das Verhältnis der Bienenprodukte visuell dargestellt.

bienenernte

Als Imker darf man dem Bienenvolk nicht die gesamte Ernte wegnehmen, sondern nur einen kleinen Teil verwenden, da das Bienenvolk mit den Bienenprodukten seinen eigenen Nahrungsvorrat anlegt, um zu überwintern, den Nachwuchs und die Königin zu füttern oder für schlechte Erntezeiten vorzusorgen.

Die grafische Darstellung der Ernteverhältnisses macht auch deutlich, wie mit der zunehmenden Knappheit der Produkte der Wert der jeweiligen Ware steigt. Honig ist in relativ großer Menge verfügbar. Blütenpollen als Rohstoff ist ebenfalls in größerer Menge verfügbar. Wobei man anmerken muß, dass Blütenpollen eigentlich den Rohstoff für Honig bildet und deshalb in größerer Anzahl verfügbar sein muß als der hergestellte Honig. Dies ist so korrekt. Doch man kann vergleichsweise weniger Blütenpollen von einem Bienenvolk ernten, weil dieses den Blütenpollen zur Herstellung von Honig, Wachs und anderer Produkte selbst benötigt. Bei einem gesunden Bienenvolk wird es immer eine vergleichsweise große Überproduktion an Honig geben. Blütenpollen muß ein Imker schon etwas vorsichtiger ernten.

Wachs ist mengenmässig in deutlich geringerem Umfang vorhanden. Deshalb ist der Preis normalerweise entsprechend höher. Bienenprodukte wie Gelee Royale und Propolis müsschen noch behutsamer und in noch geringeren Mengen entnommen werden. Das Bienenvolk stellt diese Stoffe nur in Kleinstmengen her und benötigt diese zu einem Teil auch noch selber. So erklärt sich über die entnehmbaren Bienenproduktmengen der unterschiedliche Handelswert von Bienenprodukten.

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