Bienenprodukte

Was sind Bienenpollen?

Biene bei der Sammlung von Nektar und Bienenpollen.

Was ist der Unterschied zwischen Blüten- und Bienenpollen? Bienenpollen werden auch Blütenpollen genannt, weil die von den Bienen gesammelten Pollen von Blüten stammen. Bei dem Sammelvorgang fügen die Bienen dem Pollen weitere Enzyme hinzu. Es können auch geringe Mengen von Nektar und Honig enthalten sein. Daher ist der Begriff Bienenpollen eigentlich zutreffender. Doch damit kann nicht jeder etwas anfangen.

Natürliche Vermehrung

Pflanzen und Bienen haben sich im Laufe der Evolution immer weiter aufeinander abgestimmt. Die Blüten stellen für die Bienen eine nahrhafte Quelle von Nektar und Proteinen (Blütenpollen) dar. Indem die Bienen nacheinander mehrere Blüten anfliegen sorgen sie für eine Weiterverbreitung des Blütenstaubs. An ihrem Körper haften Pollenreste, die sie mit zur nächsten Blüte nehmen. Damit übernehmen die Insekten die Bestäubung für viele Obstbäume und Blütenpflanzen. Der Großteil der eingesammelten Blütenpollen werden abgestreift und in den sogenannten Höschen als Blütenpollenklumpen nachhause gebracht. Dort wird die Nahrung in Waben einlagert um damit den Nachwuchs zu versorgen.

Essbare Bienenpollen

Schon seit tausenden von Jahren ist bekannt, dass Bienenpollen und Bienenbrot (in Waben gelagerter fermentierter Blütenpollen) zu Ernährungszwecken von Menschen verwendet wurden. Die gesunden Eigenschaften von Honig und Bienenpollen waren bereits den alten Ägyptern bekannt, wie man inzwischen aus Grabbeigaben restaurieren konnte.

Heilmittel aus der Natur

Pollen sind ein eiweißreiches äußerst nährstoffhaltiges Nahrungsmittel. Die genaue Zusammensetzung variiert und hängt von der jeweiligen Ursprungspflanze ab. Damit gelten Bienenpollen sogar als eines der vollständigsten Lebensmittel, welches die Natur überhaupt bereitstellt. Neben Proteinen sind Vitamine, Folsäure und freie Aminosäuren enthalten. Überliefert sind heute viele Anwendungen von Heilmitteln, die auf Produkte der Honigbiene zurückführen sind. Dazu zählen in erster Linie Propolis, Wachs, Honig, Bienengift und Pollen. Bienenpollen können unter anderem möglicherweise dazu beitragen, das körpereigene Immunsystem zu stimulieren oder die Wundheilung fördern, indem sie direkt auf die Haut aufgetragen werden.

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